Veranstalter

Symposium "100 Jahre Hufeisensiedlung"
2008 wurden sechs Berliner Siedlungen gemeinsam in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Sie entstanden als Antwort auf die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in vielen Städten Europas grassierende Wohnungsnot.
Aus diesen sechs "Siedlungen der Berliner Moderne" ist die 1925-30 erbaute Hufeisensiedlung nicht nur die größte, sondern auch die berühmteste und denkmalpflegerisch herausforderndste. Die Wohnqualität und der Variantenreichtum des maßgeblich von Bruno Taut geplanten Ensembles überzeugt bis heute.
Die Siedlung ist zudem ein lehrreicher Spiegel der Kontroversen und Umbrüche späterer Dekaden. Nach dem Verkauf der Reihenhausbestände in Einzeleigentum wurden zahlreiche Initiativen und Projekte und Publikationen realisiert.
Dies alles soll in einem publikumsoffenen Symposium mit Führungs-, Film- und Ausstellungsprogramm vermittelt und diskutiert werden. Zielgruppe sind Bewohnende sowie die fachlich, sozial und historisch interessierte Öffentlichkeit.
#100jahreHufeisen