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„Kann denn Liebe Sünde sein? Literarisches Charity-Concert zum neuen Jahr im Schloss Britz
10 Jan. 16:30
Bis 10 Jan.

„Kann denn Liebe Sünde sein? Literarisches Charity-Concert zum neuen Jahr im Schloss Britz

Schloss Britz Alt-Britz 73-81, 12359 Berlin
„Kann denn Liebe Sünde sein? Literarisches Charity-Concert zum neuen Jahr im Schloss Britz
Schloss Britz

Das prächtige Herrenhaus Britz wurde Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut und war lange Zeit als ländlicher Wohnort Eigentum hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister. Im 19. Jahrhundert kam das Rittergut dann in bürgerlichen Besitz und der landwirtschaftliche Betrieb wurde zunehmend auch mit industriellen Mitteln betrieben. Doch auch in dieser Zeit wechselten die Besitzer*innen häufig, das Gut ging auch als Spekulationsobjekt durch verschiedene Hände, bis es 1865 von der Industriellenfamilie Wrede angekauft wurde, die das Gut bis 1924 in ihrem Besitz behielten. 1880 wurde das Herrenhaus nach Entwürfen des Architekten Carl Busse tiefgreifend umgebaut. An der Gartenseite wurde der Park großflächig aufgeschüttet, so dass das frühere Erdgeschoss des Herrenhauses seitdem den Keller bildet. An der Straßenseite wurde eine zweiarmige Rampe an das frühere Obergeschoss herangeführt und ein Souterrain ausgebildet. Stilistisch orientierte sich Carl Busse, der zuvor auch beim Umbau von Jagdschloss Glienicke tätig war, an Vorbildern der französischen Renaissance. 1924 wurde das Gut Britz mit seinen ausgedehnten Wäldern und Feldern an die Stadt Berlin verkauft, die bald darauf mit der Hufeisensiedlung das erste Wohnungsbauprojekt auf dem ehemaligen Gutsbesitz errichtete. Später kam als erste Großsiedlung Berlins nach 1945 die Bebauung von Britz-Süd hinzu. Die restlichen landwirtschaftlichen Flächen wurden bis 1957 als Berliner Stadtgut betrieben. Das Herrenhaus wurde nach 1924 in vier Wohnungen aufgeteilt, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs vermietet wurden. Nach 1945 – das Gut überstand die Kriegswirren ohne große Schäden – wurde das Gebäude dann als „Flüchtlingsheim“ und als Lebensort für Kriegswaisen genutzt und fungierte schließlich bis 1985 als kommunales Kinderheim. 1971 wurde Schloss Britz unter Denkmalschutz gestellt. Der Bezirk Neukölln restaurierte das Gebäude nach Schließung des Kinderheims von 1985 bis 1988, nutzte es als Gästehaus und rekonstruierte die dazugehörige Parkanlage. In den 1990er Jahren wurde dann mit der Ausstattung der repräsentativen Wohnräume mit Mobiliar, Kunstgewerbe und Gemälden der Gründerzeit begonnen. Text: https://schloss-gutshof-britz.de/

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„Kann denn Liebe Sünde sein?

Literarisches Charity-Concert zum neuen Jahr im Schloss Britz 

Judith Kessler präsentiert ihr neues, im Nicolai-Verlag erschienenes Buch „Kann denn Liebe Sünde sein“, über Leben und Wirken des Textdichters Bruno Balz

Barbara Ehwald singt Lieder aus der Feder von Bruno Balz und präsentiert die Erfolge Berliner Diven Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Claire Waldoff und Co.

Eintritt 25 € / erm. 20 €

Eine Einladung von Kinder in Gefahr e. V. zugunsten Neuköllner Kinder- und Jugendprojekte 

in Zusammenarbeit mit der Parlamentarischen Vereinigung Berlin e. V. und gefördert von der Nicolaischen Verlagsbuchhandlung 

 

Info und Kartenreservierung:

Telefon: 030/609 7923-0

Mail: info@schlossbritz.de

Altersgruppe
Alle